Liebe Freunde der Wastl-Fanderl-Grundschule Frasdorf,
finden Sie nicht auch: Leben und Alltag werden irgendwie immer komplizierter. Neulich lag bei uns in der Schlamperkiste wieder eine beeindruckende Sammlung an einzelnen Handschuhen, Mützen – und genau ein passender Schal. Ein Kind meinte doch recht trocken zu mir: „Herr Deneke, vielleicht ist es wie in Mathe: Erst sortieren!“ Genau darum geht es mir heute. Ich möchte einmal versuchen, für zwei Themen, welche nicht immer ganz einfach sind und immer wieder Fragen aufwerfen, einen kurzen und hoffentlich verständlichen Überblick zu geben – so, dass vor allem Sie, liebe Eltern, aber auch Schulinteressierte wissen, was zu tun ist: 1. Sprachstandstests eineinhalb Jahre vor der Einschulung 2. Lese-Rechtschreibstörung (Nachteilsausgleich und Notenschutz)
1) Sprachstandstests vor der Einschulung – was gilt aktuell? Wichtig: Ja, das gab es schon früher – und in dieser neuen Form seit letztem Jahr. Die aktuell verpflichtende Sprachstandserhebung betrifft Kinder, die zwischen 01.10.2020 und 30.09.2021 geboren wurden und deshalb im September 2027 grundsätzlich eingeschult werden sollen. Wann und wo findet das statt?
Was ist der Sinn dahinter? Kurz gesagt: Sprache ist der Schlüssel. Wenn früh erkannt wird, wo ein Kind Unterstützung braucht, kann Förderung rechtzeitig starten – damit der Schulanfang leichter gelingt. In den Kitas gibt es Sprachstandsbeobachtung schon länger. Neu ist: Es gibt zusätzlich ein verbindliches Screening an der Grundschule – ausdrücklich auch für Kinder, die keine Kita besuchen. Durchgeführt wird die Erhebung mit dem Bayerischen Screening des individuellen Sprachstands (BaSiS). Das ist kindgerecht aufgebaut und steigert sich vom Einfachen zum Schwereren. Wann entfällt die schulische Testung – und was müssen Sie tun? Hier geht es vor allem um die Frage: Muss mein Kind noch einmal an der Schule getestet werden? Wenn Ihr Kind eine staatlich geförderte Kita besucht: Fragen Sie in der Kita nach, ob Sie eine schriftliche Bescheinigung erhalten, dass kein erhöhter Sprachförderbedarf in Deutsch besteht. Diese Bescheinigung geben Sie bitte rechtzeitig bei der Sprengelgrundschule ab. Dann kann die schulische Testung entfallen. Wenn keine Bescheinigung vorliegt oder Ihr Kind keine Kita besucht, erhalten Sie die Einladung der Schule, der Termin sollte verbindlich wahrgenommen werden.
2) Lese-Rechtschreibstörung – was ist zu tun?
Für Schülerinnen und Schüler mit Beeinträchtigungen oder Teilleistungsstörungen (z. B. Lese-Rechtschreibstörung) gibt es besondere Regelungen. Wichtig ist: Diese Maßnahmen sollen Chancengleichheit herstellen, ohne die Lernziele zu verändern. Damit Sie wissen, wie der Weg konkret aussieht, hier der Ablauf in klaren Schritten:
1. Antrag bei der Schulleitung
2. Testung / Diagnostik organisieren
3. Schulpsychologische Stellungnahme
4. Bescheid durch die Schulleitung
Welche Formen der Unterstützung gibt es? Individuelle Unterstützungsmaßnahmen wie pädagogische Hilfen im Unterricht (z. B. zusätzliche Erklärungen, differenzierte Aufgaben). a) Nachteilsausgleich: Anpassungen bei Leistungserhebungen (z. B. mehr Zeit, andere Arbeitsform). Kein Zeugnisvermerk. b) Notenschutz: Auf bestimmte Bewertungen/Leistungsteile wird verzichtet, wenn sie aufgrund der Beeinträchtigung nicht erbracht werden können. Wenn Sie einen bewilligten Notenschutz nicht (mehr) möchten, muss der Verzicht spätestens innerhalb der ersten Woche nach Unterrichtsbeginn erklärt werden.
Vielleicht ist das ja am Ende wirklich wie in unserer Schlamperkiste: Wenn man erst einmal sortiert, wird es übersichtlicher – und man findet schneller, was man braucht. In diesem Sinn: Melden Sie sich gern frühzeitig, wenn Sie Fragen haben. Wir helfen Ihnen dabei, den richtigen Weg zu finden.
Thorsten Deneke, Rektor
Am letzten Schultag vor den Weihnachtsferien machten sich die 1. und 2. Klasse auf den Weg nach Haslau zur Familie Richter. Nach der Lederstube ging es den Kreuzweg hinauf, bei der Wassertrinkerin vorbei – und schon kamen wir unserem Ziel immer näher. Geführt von Rosalie und Clara wurden wir von Familie Richter herzlich empfangen. Sie führten uns in ihre festlich mit Tannen geschmückte Scheune. Dort warteten bereits Würstel mit Semmeln und Kinderpunsch auf uns. Die Bierbänke und -tische, das warme Essen und die Getränke waren genau das Richtige für müde Kinderbeine und -bäuche. Zum Nachtisch gab es noch Lebkuchen. Ein besonderes Highlight folgte zum Schluss: Herr Richter überraschte die Kinderschar mit dem Angebot, alle mit Traktor und Anhänger zurück zur Schule zu bringen. Die Freude bei den Kindern war riesengroß. Mit Gesang und guter Laune ging der letzte Schultag so zu Ende. Ein großer Dank an Familie Richter für den netten Empfang, die großartige Bewirtung und den hervorragenden Transport – ein echter Höhepunkt vor den Ferien!
Ingrid Zeitter, Klassenleiterin 1a
„Der verhexte Märchenkessel“
Was gibt es Schöneres im tristen November als Märchen? Und so beschloss die 1. Klasse, die 2. Klasse und die Klasse 3a, nach Rottau ins Märchentheater zu fahren. Der Messerschmied-Saal war in einen Märchenwald verzaubert worden. Im Theaterstück rührten die Hexenschüler verbotenerweise im Märchenkessel und brachten so alle Märchen durcheinander. Die kleinen Zuschauer erkannten natürlich sofort das Durcheinander ihrer geliebten Märchen und fieberten bis zum Schluss mit, bis alles wieder in Ordnung gebracht wurde. Die Schülerinnen und Schüler waren sich einig: eine „zauberhafte“ Vorstellung! Unser Dank geht an den Rottauer Trachtenverein (Theatergruppe), der dieses Theaterstück von Kindern für Kinder auf die Bühne gebracht hat. Ein herzliches Vergeltsgott an alle Verantwortlichen!
Ingrid Zeitter, Klassenleiterin 1a
Weihnachtskino
In der Woche vor den Weihnachtsferien gingen die erste, die zweite und die dritte Klasse mit Frau Zeitter und Frau Sanne nach Prien in Mikes Kino. Dort wurde extra für uns der Film „Mission: Mäusejagd“ gezeigt. Darin ging es lustig und wild zu: Eine Mäusefamilie und eine Menschenfamilie konnten sich zuerst gar nicht leiden und lieferten sich turbulente Kämpfe gegeneinander. Schließlich merkten sie, dass man gemeinsam und friedlich doch viel besser miteinander auskommt. So konnten beide Familien am Ende in neuer Akzeptanz und Freundschaft doch noch ein versöhnliches und friedvolles Weihnachtsfest zusammen feiern. Die Kinder hatten großen Spaß und durften sich nach dem Sitzen im Kino sogar noch auf dem kleinen Priener Spielplatz austoben, bevor uns der Bus wieder nach Hause brachte.
Susanne Sanne, Klassenleiterin 2a
Wandern mit Märchen
Im November führte der Wandertag die 1. und 2. Klasse mit Frau Zeitter und Frau Sanne nach Marquartstein in den Märchenpark. Dort konnten die Kinder in Ruhe den schön erzählten Märchen lauschen und dabei lebendig mit Figuren nachgestellte Szenen betrachten. Außerdem konnten sie Tierstimmen anhören und den passenden Tieren zuordnen oder eine Holzkugel auf ihrer Bahn rollen lassen. Den meisten Anklang fanden jedoch die vielen Spielmöglichkeiten: auf den Trampolinen hüpfen, im Bällebad baden, im Sandkasten buddeln, mit der kleinen Bahn fahren, auf Pferden um die Wette reiten und sich mit Muskelkraft in die Höhe befördern lassen. Eine kleine Wanderung den Berg hinauf zum Dammwild wurde ebenfalls unternommen. Am Ende brachte der Bus lauter fröhliche und zufriedene Kinder nach Hause. Ein großes Dankeschön an die Gemeinde, die solche Ausflüge mit dem Bus immer wieder möglich macht!
Susanne Sanne, Klassenleiterin 2a
Auch in diesem Jahr hieß es wieder schnell sein, als die Schneeverhältnisse in Sachrang an den beiden Schweiberer Liften passten und der Wetterbericht trockenes und nicht zu kaltes Wetter prognostizierte. So konnten am 14. und 15. Januar die an unserer Schule schon traditionellen Wintersporttage stattfinden. Es ist schön, wenn zahlreiche Eltern als Helfer und Fahrer, der Bauhof, unsere Busfahrer sowie der SC Frasdorf dies den Kindern ermöglichen. Herzlichen Dank! Am ersten Tag fuhren die Ski- und Schlittenfahrer nach Sachrang und fanden dort eine eisige Piste vor. Doch nach den ersten unsicheren Abfahrten gewöhnten sich die Kinder an die Verhältnisse und hatten bald viel Spaß. Am zweiten Tag fand für die Skifahrer ein Skirennen statt, das wieder vom SC Frasdorf mit professioneller Zeitnahme durchgeführt wurde. Die Nichtskifahrer wanderten an diesem Tag von Aschau durch den Winterwald zur Schule. Dort war von Müdigkeit nach dem ausgiebigen Spaziergang nichts zu spüren, und die Kinder tobten sich mit „Schneebällen“ in der Turnhalle aus.
Thomas Gerstner, Klassenleiter 4a
Unterstützung die ankommt: EM Group spendet für Sicherheit und neue Sitzwürfel
In der dunklen Jahreszeit zählt für uns an der Wastl-Fanderl-Grundschule Frasdorf vor allem eines: dass unsere Kinder sicher unterwegs sind und sich in der Schule wohlfühlen. Umso größer war die Freude, als Herr Wagner von der EM Group im Namen des Unternehmens erneut seine Verbundenheit mit unserer Schule gezeigt hat. Die EM Group ist ein regional stark verankerter Partner der Elektrotechnik und seit Jahren ein großer Freund und Unterstützer unserer Schule. Durch mehrere großzügige Spenden hat die Firma vor allem den Kindern und der gesamten Schulfamilie bereits viel Freude bereitet. Auch in diesem Jahr gab es wieder eine besonders schöne Aktion für unsere Erstklässlerinnen und Erstklässler: leuchtende Mützen mit LED-Licht, die in der dunklen Jahreszeit auf dem Schulweg deutlich besser sichtbar machen und damit spürbar zur Sicherheit beitragen. Zusätzlich wurde ein äußerst großzügiger Spendenscheck in Höhe von 800 Euro überreicht. Von diesem Betrag konnten unter anderem die neuen steckbaren Sitzwürfel angeschafft werden, die nun unsere Aula verschönern und den Kindern praktische Sitzgelegenheiten im Schulalltag bieten – mit finanzieller Unterstützung unserer Gemeinde, die solche Anschaffungen immer wieder mit ermöglicht. Für diese wertvolle Hilfe bedanken wir uns herzlich bei Herrn Wagner und der EM Group für die treue Unterstützung und bei unserer Gemeinde für die begleitende Förderung. Solche Beiträge zeigen, wie stark Schule sein kann, wenn alle an einem Strang ziehen – zum Nutzen unserer Kinder.
Thorsten Deneke, Rektor
Auf einen Kaffee beim Schulleiter
Haben Sie das auch gelesen? Falls Sie demnächst eine Reise zum Mars buchen wollen: Die Reisezeit hat sich erheblich verkürzt. Und das Beste dabei: Ein kleiner Abstecher zur Venus ist im Reiseverlauf gleich mit eingeplant. Nun werden Sie vielleicht in Ihren Erinnerungen kramen und sagen: Moment mal, da gab es doch diesen Spruch „Mein Vater erklärt mir jeden Sonntag unsere Nachbarplaneten (früher … unsere neun Planeten).“ Merkur, Venus, Erde, Mars … Würden wir also nicht zunächst in die falsche Richtung, falls es Richtungen im Weltall überhaupt gibt, fliegen? Tatsächlich sorgt der Vorbeiflug an der Venus zunächst in Richtung Sonne dafür, dass das Raumschiff durch die Schwerkraft der Venus wie mit einem Katapult beschleunigt wird. Die Reise verkürzt sich so auf etwa zwei, statt der sonst üblichen drei bis vier Jahre. Neueste Forschungsergebnisse zeigen das eindrucksvoll. Dass wir derzeit noch nicht zurückkommen, ist dabei ein anderes Thema. Weshalb erzähle ich Ihnen das an dieser Stelle? Wenn Sie bis hierher gelesen haben, hat Sie dieses Thema vermutlich als Schüler/ Schülerin auch interessiert, vielleicht sogar bis heute. Genau das ist es, was mich als Lehrer in meiner dritten Klasse immer wieder neu fasziniert: der Moment, in dem Neugier entsteht, wenn Kinder anfangen zu fragen, zu überlegen, miteinander zu diskutieren, wenn sie sich ohne äußeren Druck vertiefen, staunen, entdecken. Genau das durfte ich auch beim Thema „Urknall – Reise in die Vergangenheit“ beobachten. Im Lehrplan heißt es nüchtern „Orientierung in Zeit und Raum“. In der Praxis bedeutet es oft weit mehr. Immer wieder sehe ich, wie Kinder bei diesem Thema gedanklich aufblühen, wie ihre Augen beginnen zu leuchten. Aus dieser Begeisterung heraus entstand schließlich auch eine ganz besondere Idee. Und so sah man dann schließlich den Schulleiter der Grundschule Frasdorf mit Leiter und aufblasbaren Planeten bestückt, wie er die Decke des Flures zum Modell unseres Sonnensystems verwandelte. Das Ergebnis können Sie bei einem Besuch selbst betrachten – im ersten Stock, auf unserem über 20 Meter langen Flur. Dort hängt auf der Ostseite die große Sonne. In relativ kurzen Abständen folgen Merkur, Venus, Erde und Mars. Dann etwas weiter entfernt: Jupiter und Saturn. Und schließlich, in gewaltigen Abständen, Uranus und Pluto am Ende des Flures vor dem Lehrerzimmer. Auch wenn die Größen- und Abstandsverhältnisse nicht exakt maßstabsgetreu dargestellt werden können, tatsächlich müsste Pluto ca. drei Kilometer entfernt hängen, wird dennoch eindrucksvoll deutlich, wie weit unsere äußeren Planeten von der Sonne entfernt sind. Seit die Planeten dort angebracht sind, kann man nun immer wieder Kinder beobachten, die darunter stehen, schauen, vergleichen, diskutieren und ganz nebenbei die Reihenfolge unseres Sonnensystems verinnerlichen. Für mich als Lehrer und Schulleiter ist das eine große Freude. Nach diesem Blick in die Weiten des Universums ging es im Unterricht weiter über das lange Zeitalter der Dinosaurier, der Steinzeitmenschen, der Ritter und des Mittelalters bis hin in unsere eigene jüngste Dorfgeschichte. Ist diese für Kinder langweilig? Wir durften es anderes erleben. Ein Beispiel dafür war unser Besuch im Dorfmuseum unter fachkundiger Führung des 1. Vorsitzenden vom Heimat- und Kulturverein Herrn Wörndl. Dort stießen wir neben einem Höhlenbären unter anderem auch auf ein Bild des ehemaligen Schulmeisters Ludwig Achleitner, der 42 Jahre in Frasdorf unterrichtete und dafür mit der goldenen Verdienstmedaille des Königreichs Bayern ausgezeichnet wurde. Von dort aus begaben sich die Kinder auf Spurensuche zur Geschichte unserer eigenen Schule. Spannend war es zu entdecken, wie der Altbau um 1900 entstand, übrigens einer der ersten Ziegelbauten in Frasdorf. Auch bei mir selbst wurde dabei die Neugier geweckt: Wer waren eigentlich die Schulleiter vor mir? Frau Danielewski kenne ich noch persönlich, aber wer kam davor? Welche Menschen waren das, welche Spuren haben sie hinterlassen? Im Austausch mit Herrn Wörndl, einem beeindruckenden Kenner der Frasdorfer Geschichte, ergaben sich viele Antworten. Zu meiner großen Überraschung verfügt er über eine Chronologie aller Schulleiter bis zurück ins Jahr 1803. Darüber hinaus stellte uns Herr Rupert Wörndl eine ausführliche Schulgeschichte zur Verfügung, die sogar bis ins Jahr 1618 zurückreicht. Wenn ich nun Ihr Interesse geweckt habe, lade ich Sie herzlich ein, auf unserer Homepage unter der Rubrik „Schule“ / „Aus der Geschichte“ vorbeizuschauen. Dort finden Sie viele spannende Einblicke und Informationen. Ein herzliches Dankeschön an Herrn Rupert Wörndl und an Hans Hoesch für den Erhalt dieser wertvollen Erinnerungen. Geschichte zeigt uns, woher wir kommen, sie kann uns aber auch zeigen, wohin wir gehen. Sie hilft uns, die aktuell unsichere und unübersichtliche Gegenwart ein wenig besser zu verstehen. Und wenn es uns gelingt, bei unseren Schülerinnen und Schülern Begeisterung für Geschichte zu wecken, dann sind wir auf einem guten Weg in die Zukunft.
Thorsten Deneke, Rektor
BufDi gesucht!
Schulausbildung (fast) fertig, aber noch keinen Ausbildungs- oder Studienplatz?
Die Wastl-Fanderl-Grundschule Frasdorf sucht im Rahmen des Bundesfreiwilligendienstes für das kommende Schuljahr ab September 2026 wieder eine tatkräftige Unterstützung für unsere Schule sowie für die Mittagsbetreuung.
Die Gemeinde Frasdorf tritt als Träger auf, zahlt in dieser Funktion eine monatliche Aufwandsentschädigung von 405 Euro und ist offiziell vom Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben als Zentralstelle anerkannt. Wenn Sie mehr über den Bundesfreiwilligendienst erfahren wollen, dann können Sie sich unter www.bundesfreiwilligendienst.de oder auf unserer Homepage www.grundschule-frasdorf.de unter der Rubrik „Lehrer“ / „Unsere Bufdis“ informieren.
(Das Jahr im Bundesfreiwilligendienst kann sich auch bei einer Studienbewerbung auf den NC positiv auswirken!)
Gern stehe ich auch zu einem Gespräch zur Verfügung. Sie erreichen mich unter der Schuladresse: Schulleitung@grundschule-frasdorf.de oder unter der Telefonnummer 08052/956498.
Thorsten Deneke, Rektor der Wastl-Fanderl-Grundschule Frasdorf.
Ostern an unserer Schule
Kurz vor den Osterferien war es wieder so weit: Der Osterhase war unterwegs und versteckte für unsere Schülerinnen und Schüler zahlreiche Schoko-Osterhasen und Ostereier. Unterstützt wurde er dabei – wie in jedem Jahr – tatkräftig vom Elternbeirat, der ihm bei dieser großen Aufgabe zur Seite stand. Das Wetter meinte es in diesem Jahr allerdings nicht gut. Bereits völlig durchnässt kam der Osterhase auf dem Schulgelände an und musste seine Pläne spontan ändern. Statt wie gewohnt den Pausenhof und den Spielplatz zu nutzen, besorgte er sich kurzerhand einen Schlüssel und wich auf die Räume der Lernwerkstatt und des Musikraums aus. Für die Kinder tat dies der Freude keinen Abbruch – ganz im Gegenteil. Mit großer Begeisterung machten sie sich auf die Suche und durchstöberten die Räume nach den versteckten Überraschungen. Überall waren aufgeregte Stimmen zu hören, und die Freude über jeden gefundenen Osterhasen war groß. Wie jedes Jahr war diese Aktion für alle Beteiligten ein besonderes Erlebnis – für den Osterhasen, den Elternbeirat, die Lehrkräfte, vor allem aber für unsere Schülerinnen und Schüler. Wie schön, Kind zu sein. Wie schön, Lehrer zu sein und solche Momente miterleben zu dürfen.
Thorsten Deneke, Rektor und Klassenleiter 3a
Aktionstag Tennis
Am 23. April fand in unserer Turnhalle für die dritten Jahrgangsstufen sowie für die vierte Klasse bereits zum zweiten Mal ein Tennis-Aktionstag statt. Organisiert und durchgeführt wurde dieser mit großem Engagement von Andreas Damböck und Ulrich Arendt vom SC Frasdorf. Ein herzliches Dankeschön an dieser Stelle für den Einsatz und die Zeit, die sie für unsere Schülerinnen und Schüler investiert haben. Mit viel Freude und Bewegung probierten die Kinder in verschiedenen kleinen Spielen erste Schläge mit dem Tennisschläger aus. Besonders viel Begeisterung zeigte sich beim „Keschern“ der von Mitschülern zugespielten Bälle. Ganz nebenbei erhielten die Kinder wichtige Grundlagen: Wie halte ich den Schläger richtig? Wie stelle ich mich zum Ball? Es war schön zu sehen, mit wie viel Motivation und Freude die Kinder bei der Sache waren und erste Erfahrungen mit dieser Sportart sammeln konnten. Wer nun selbst Lust bekommen hat, Tennis einmal auszuprobieren oder seine ersten Erfahrungen zu vertiefen, ist herzlich zu einem kostenlosen Probetraining eingeladen. Dieses findet am Dienstag, den 16. Juni, von 15.00 bis 16.00 Uhr am Tennisplatz in Frasdorf statt. Eine Anmeldung ist per E-Mail an uli_arendt@yahoo.de möglich. Kostenlose Leihschläger stehen zur Verfügung.
Thomas Gerstner, Klassenleiter 4a
Neues aus dem Referendariat
Mein Name ist Christian Gehrmann, ich bin 28 Jahre alt und seit September 2025 Referendar an der Wastl-Fanderl-Grundschule Frasdorf. In diesem Schuljahr begleite ich die Klasse 3b. Die Hälfte des Schuljahres und damit auch ein großer Teil meiner Ausbildung liegt bereits hinter mir – die Zeit vergeht wie im Flug. Ich kann mich sehr glücklich schätzen, mit Frau Kazek eine äußerst kompetente Betreuungslehrkraft an meiner Seite zu haben. Sie unterstützt mich engagiert dabei, Schritt für Schritt in meine Rolle als Lehrkraft hineinzuwachsen. Ein wichtiger Bestandteil des Referendariats sind die sogenannten besonderen Unterrichtsvorbereitungen (BUV). In diesen Stunden wird der Unterricht durch die Seminarleitung beobachtet und bewertet. Sie dienen sowohl der Qualitätssicherung als auch der gezielten Vorbereitung auf das zweite Staatsexamen im kommenden Ausbildungsjahr. Ein persönliches Highlight meiner bisherigen Zeit waren die Wintersporttage. Solche gemeinsamen Aktivitäten sind nicht mehr an allen Schulen selbstverständlich – umso schöner ist es, dass sie in Frasdorf weiterhin stattfinden. Es hat mir große Freude bereitet, die Kinder auch außerhalb des Klassenzimmers zu erleben und gemeinsam aktiv zu sein. Im zweiten Halbjahr freue ich mich besonders auf ein geplantes Waldprojekt mit der Klasse 3b. Dabei werden wir den Wald als Lernort entdecken und den Unterricht auf eine ganz besondere Weise gestalten. Ich blicke mit Freude auf die kommenden Monate mit der Klasse 3b und dem Kollegium.
Christian Gehrmann, Lehramtsanwärter
